Die Galerie Artinnovation zeigt die Ausstellung TROIKA Kunst Nord-Ost-Südtirol.
Benno Meliss, Hans Salcher und Beate Simmerle vertreten dabei mit ihren künstlerischen Arbeiten jeweils einen der drei Tiroler Landesteile.
Die Ausstellung im Rahmen des GALLERY WEEK_END läuft MI, DO 14.00–18.30 Uhr, FR 14.00–22.00 Uhr mit Vernissage (Beginn um 19.00 Uhr), SA 10.00– 18.00 Uhr.
Nach dem GALLERY WEEK_END ist die Ausstellung noch bis 15. Juni zu sehen – jeweils MO–FR 14.30–18.30 Uhr)
Zur Vernissage am Freitag, 5. Mai werden die drei KünstlerInnen zugegen sein. Die Veranstaltung wird musikalisch begleitet, 19.10 Uhr findet die Laudatio statt.
Benno Meliss zeigt Malerei in Mischtechnik Eitempera und Öl, Hans Salcher Tuschearbeiten auf Büttenpapier, Beate Simmerle ihre neuesten Collagen in verschiedensten, interessanten Ausführungen. Drei sehr eigenständige Künstler–nnen mit unterschiedlichen Techniken sorgen für eine abwechslungsreiche Ausstellung.

Beate Simmerle
Jahrgang 1962, Studium an der Akademie der Bildenden Künste in Wien, Lehrtätigkeit am Gymnasium der Ursulinen in Innsbruck. Beate Simmerle ist vielseitig künstlerisch tätig, was sowohl ihre Sujets als auch die verwendeten Techniken betrifft. Aquarelle zeigen v.a. aktuelle Tagesereignisse, Tiere und Akte, die aber ebenso als Holzschnitte, Transferlithografien und Cyanotypien in Erscheinung treten. In der aktuellen Ausstellung präsentiert Beate Simmerle „Transfercyanocollagen“ mit thematischem Zeitbezug. Diese Arbeiten vereinen Drucktechnik (Transferlithografie), eine fotografische Technik (Cyanotypie) und die Technik der Collage.

Benno Meliss
geb.1956, studierte nach Matura an der Pädagogischen Akademie u. legte die Lehramtsprüfung in Deutsch u. Bildnerischer Erziehung ab. Zuletzt unterrichtete er an der Bundesbildungsanstalt für Elementarpädagogik Bildnerische Erziehung, Technische u. Textile Werkerziehung sowie Medieninformatik. Illustration von Büchern, Cartoons für Zeitungen u. Zeitschriften, zahlreiche Ausstellungen u. Beteiligungen im In- und Ausland. Die Kombination von Eitempera- und Öltechnik, wie B. Meliss sie anwendet, erlaubt es, die Vorteile beider Systeme zu nutzen. Meliss stellt seine Farben u. Malgründe zum Großteil selbst her, was ein großes Experimentierfeld eröffnet. Abgesehen davon arbeitet er in vielen anderen Techniken und fertigt Druckgrafiken (Farblinolschnitte, Radierungen, Siebdrucke) an. Die grafischen Arbeiten auf Papier werden mit Kreiden, Tuschen, Wachs-u. Aquarellfarben hergestellt. Mittels Strukturen, ob in Stadt- u. Architekturplänen, Natur u. Technik entstehen Bildwelten, deren Bestandteile durchwegs Bekanntes enthalten, deren Gesamtklang allerdings autonom ist. In zurückgenommener Farbigkeit (es dominieren meist Braungrau, Blau-u. Grüngrau-Grundtöne) ist die Bildsprache stark grafisch-linear ausgerichtet.

Hans Salcher – „Ka überflüssiger Strich sollt gmalt werden“
Dieses Credo beschreibt am besten den Stil seiner Bilder. Er setzt auf absolute Reduktion. Hans Salcher ist ein Maler und Poet der einfachen Dinge, ein Philosoph des Kleinen und Unscheinbaren. Zwischen den groben, geraden Strichen, in denen er seine Texte und Bilder zeichnet, schimmern ein ironischer und scharfsinniger Geist, kindliche Weisheit und Sensibilität, der genaue Blick und die Sprachkraft eines Dichters hervor. Hans ist ein exzellenter Beobachter, er fängt immer wieder die schönsten Momente mit wenigen Strichen ein. Diese selbstbewussten und zugleich auch zurückhaltenden und bescheidenen Striche sind es, die seine Kunst so einzigartig und außergewöhnlich machen. Überzeugen Sie sich selbst.
Hans Salcher, Jahrgang 1956, lebt u. arbeitet in Lienz. Der Autodidakt verweist auf weltweite Ausstellungen und ist 2019 von Bundespräsident Alexander Van der Bellen zum Professor ernannt worden. Einem breiten Publikum sind seine ‘Werke‘ durch Servus Red Bull TV bekannt. Die gekonnt gezogenen Pinselstriche sind so zum Beispiel digital animiert im Vorspann zu diversen Sendungen zu sehen.